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KI-Förderung in Bayern 2026: Programme, Zuschüsse, Antrag

30. Oktober 2026
KI-Förderung in Bayern 2026: Programme, Zuschüsse, Antrag

Wenn Sie in Bayern ein KI-Projekt fördern lassen wollen, sind vor allem drei Wege interessant. Der Digitalbonus Bayern zahlt kleinen Unternehmen einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent, maximal 7.500 € oder 30.000 €. KI-Transfer Plus bringt Ihnen kein Geld, sondern neun Monate fachliche Begleitung durch eine Hochschule. Für echte Forschung gibt es die Förderrichtlinie Digitalisierung mit Verbundprojekten. Dazu kommen der Innovationsgutschein für externe Entwicklungsleistungen, der KI-Innovationsbeschleuniger zum EU AI Act und Programme des Bundes. Hier lesen Sie, welches Programm zu welchem Vorhaben passt, was förderfähig ist und an welchen Fehlern Anträge in der Praxis scheitern.

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Kurz gesagt

  • Digitalbonus Bayern: Zuschuss für kleine Unternehmen mit Betriebsstätte in Bayern, Standard bis 7.500 €, Plus bis 30.000 € für Vorhaben mit besonderem Innovationsgehalt. KI-Projekte können als Plus gelten. Die Richtlinie läuft bis Ende 2027.
  • KI-Transfer Plus: neun Monate Begleitung durch eines der acht KI-Regionalzentren an bayerischen Hochschulen, von der Strategie bis zum ersten eigenen Anwendungsfall.
  • Forschung und Entwicklung: Die Förderrichtlinie Digitalisierung fördert Verbundprojekte mit hohem technischem Risiko. Sie trägt bis zu 50 Prozent bei industrieller Forschung und bis zu 25 Prozent bei experimenteller Entwicklung.
  • Wichtigste Regel: Sie dürfen erst bestellen oder einen Auftrag vergeben, wenn der Eingang Ihres Antrags bestätigt ist. Wer vorher unterschreibt, verliert die Förderung.
  • Beratung und Schulung sind beim Digitalbonus nur zusammen mit einer Umsetzung förderfähig, nicht allein.

Inhaltsverzeichnis

Welche Förderprogramme es für KI in Bayern gibt

Ein eigenes Programm mit dem Namen „KI-Förderung Bayern“ gibt es nicht. Es gibt mehrere Programme, die für KI-Vorhaben offen sind. Sie unterscheiden sich darin, wer sie bekommt und ob sie Geld oder Unterstützung bieten. Die Übersicht zeigt, welches Programm für welche Art Vorhaben gedacht ist:

ProgrammArt der HilfeFür wenTypisches KI-Vorhaben
Digitalbonus StandardZuschuss bis 50 %, max. 7.500 €kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in BayernEinführung einer KI-gestützten Software durch einen externen Anbieter
Digitalbonus PlusZuschuss bis 50 %, max. 30.000 €wie Standard, Vorhaben mit besonderem InnovationsgehaltKI, Robotik oder digitaler Zwilling im eigenen Betrieb
Innovationsgutschein BayernZuschuss für externe Entwicklungsleistungenkleine Unternehmen mit konkreter technischer EntwicklungsideeMachbarkeitsprüfung oder Prototyp mit einem Forschungspartner
KI-Transfer Plusneun Monate Begleitung, kein Zuschussmittelständische Unternehmeneigene KI-Strategie und erster Anwendungsfall
KI-InnovationsbeschleunigerTrainings, Ressourcen, technische ToolsKMU und Start-upsVorbereitung auf die EU-KI-Verordnung
Förderrichtlinie Digitalisierung (BayVFP)anteilige ProjektförderungUnternehmen, freie Berufe, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, im VerbundForschung an neuen KI-Verfahren mit hohem Risiko

Eine Faustregel für die Auswahl: Wenn Sie eine fertige oder angepasste KI-Lösung einführen wollen, passt meist der Digitalbonus. Wenn Sie erst herausfinden müssen, wo KI Ihnen überhaupt hilft, passt eher KI-Transfer Plus. Und wenn Sie etwas Neues entwickeln, das es so noch nicht gibt, kommen Innovationsgutschein oder Forschungsförderung in Frage.

Digitalbonus Bayern: der Zuschuss für KI-Projekte kleiner Firmen

Für die meisten Handwerksbetriebe und kleinen Unternehmen ist der Digitalbonus das passende Programm. Nach den Richtlinien zum Förderprogramm Digitalbonus fördert der Freistaat kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebsstätte in Bayern bei Digitalisierung und IT-Sicherheit. Die aktuelle Fassung gilt seit dem 1. November 2025 und läuft bis zum 31. Dezember 2027.

Standard oder Plus: was KI-Projekte bekommen können

Das Programm hat zwei Stufen. Beim Digitalbonus Standard sind Zuschüsse bis 7.500 € möglich. Beim Digitalbonus Plus sind es bis 30.000 €, wenn die Maßnahme einen besonderen Innovationsgehalt hat. Die Förderquote liegt bei bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Für KI-Vorhaben ist ein Punkt wichtig: Die Richtlinie nennt Projekte mit Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz, Robotik oder digitalen Zwillingen ausdrücklich als mögliche Maßnahmen mit besonderem Innovationsgehalt. Ein durchdachtes KI-Projekt hat also gute Chancen auf die höhere Stufe. Das hängt aber davon ab, wie überzeugend Sie den Innovationsgehalt im Antrag begründen.

Förderhöhen und Förderquote des Digitalbonus Bayern

Was gefördert wird und was nicht

Förderfähig sind:

  • Leistungen externer Anbieter, einschließlich notwendiger IKT-Software
  • Beratung und Schulung, aber nur anteilig bis zu 50 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben
  • Roboter-Hardware
  • notwendige Hardware für IT-Sicherheit

Ausgeschlossen sind:

  • Ersatzbeschaffungen, also neue Geräte oder Software anstelle der alten
  • Standard-IKT-Hardware und -Software, etwa normale Laptops oder Office-Pakete
  • Reise- und Unterbringungskosten
  • Beratung und Schulung ohne Umsetzung

Der letzte Punkt ist für KI-Projekte entscheidend. Ein reiner KI-Workshop wird über den Digitalbonus nicht gefördert. Wenn Sie aber eine KI-Anwendung einführen und Ihr Team darin schulen, kann die Schulung Teil des geförderten Projekts sein.

Rechenbeispiel aus dem Handwerk

Nehmen wir eine Schreinerei aus Niederbayern mit zwölf Mitarbeitenden. Sie möchte Angebote schneller erstellen: Eine KI liest Kundenanfragen aus, schlägt Positionen aus dem Katalog vor und bereitet Angebote vor. Ein externer Anbieter richtet die Lösung ein und bindet sie an die Branchensoftware an. Er berechnet 16.000 € für die Umsetzung und 4.000 € für die Schulung des Teams. Die Schulung liegt damit unter der 50-Prozent-Grenze, das ganze Projekt kostet 20.000 €.

  • Als Standard: 50 Prozent von 20.000 € wären 10.000 €. Weil der Zuschuss bei 7.500 € gedeckelt ist, erhält der Betrieb 7.500 €.
  • Als Plus: Erkennt die Bezirksregierung einen besonderen Innovationsgehalt an, sind die vollen 10.000 € möglich. Bei größeren Projekten geht das bis 30.000 €.

Die Zahlen sind ein Beispiel. Wie viel Sie am Ende bekommen, entscheidet die Bezirksregierung im Einzelfall.

Innovationsgutschein Bayern: wann er für KI passt

Nach dem Innovationsgutschein wird in Bayern deutlich häufiger gesucht als nach „KI-Förderung“. Er verfolgt aber einen anderen Zweck als der Digitalbonus. Er richtet sich an kleine Unternehmen, die eine technische Neuentwicklung voranbringen wollen und dafür Leistungen von außen einkaufen, etwa von Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Ingenieurbüros. Typisch sind Machbarkeitsstudien, Entwicklungsarbeiten oder ein Prototyp.

Für KI heißt das: Wenn Sie eine bestehende KI-Software im Büro einführen, ist meist der Digitalbonus das richtige Programm. Wenn Sie aber zum Beispiel als Ingenieurbüro oder kleiner Hersteller ein eigenes KI-Verfahren entwickeln lassen, kann der Innovationsgutschein passen. Ein Beispiel wäre eine Bilderkennung, die Fehler an Ihren Bauteilen findet und die es so am Markt noch nicht gibt.

Gutschein und Digitalbonus schließen sich nicht automatisch aus, dürfen aber nicht dieselben Kosten fördern. Förderhöhe, Varianten und Antragsweg werden immer wieder angepasst. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen deshalb auf der offiziellen Programmseite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, bevor Sie einen Entwicklungspartner beauftragen. Auch hier gilt: erst den Antrag stellen, dann den Auftrag vergeben.

Innovationsgutschein Bayern: wann er für KI passt — overview diagram

KI-Transfer Plus: Begleitung statt Zuschuss

Viele Unternehmen in Bayern wissen, dass KI ihnen helfen kann, aber nicht genau, wo. Dafür hat das Bayerische Digitalministerium KI-Transfer Plus aufgelegt. Das Programm begleitet mittelständische Unternehmen neun Monate lang, von der Strategie bis zur Umsetzung eines eigenen KI-Anwendungsfalls.

Die Begleitung kommt von den acht KI-Regionalzentren an bayerischen Hochschulen. Das Programm ist für alle Arten von Künstlicher Intelligenz offen, von Sprachmodellen bis zu Bildverarbeitung. Es läuft in Runden mit eigenen Bewerbungsphasen, 2026 hat die fünfte Runde begonnen. Wann die nächste Bewerbung möglich ist, steht auf der Programmseite des Ministeriums.

Das sollten Sie wissen: KI-Transfer Plus ist kein Zuschuss. Sie bekommen Wissen, Methoden und den Blick von außen. Die Zeit Ihres Teams und die spätere Umsetzung bezahlen Sie selbst. Es passt gut, wenn Sie Ihren ersten Anwendungsfall gründlich ausarbeiten wollen. Mit dem fertigen Konzept können Sie danach zum Beispiel einen Digitalbonus beantragen.

KI-Innovationsbeschleuniger: Hilfe beim EU AI Act

Seit die europäische KI-Verordnung gilt, fragen sich viele Unternehmen, was sie bei KI-Anwendungen rechtlich beachten müssen. Der Bayerische KI-Innovationsbeschleuniger unterstützt KMU und Start-ups mit Trainings, Ressourcen und technischen Tools dabei, die Verordnung einzuhalten. Das Ministerium will damit die Kosten für die Konformität senken und Innovationen schneller möglich machen. Das Programm ist auf zwei Jahre angelegt.

Auch hier gibt es kein Geld, sondern Wissen und Werkzeuge. Das ist trotzdem viel wert, denn seit dem AI Act müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre Mitarbeitenden ausreichend KI-Kompetenz haben. Was das konkret bedeutet, lesen Sie in unserem Beitrag zur KI-Schulung nach Art. 4 AI Act.

Forschungsförderung: die Förderrichtlinie Digitalisierung

Wer an wirklich neuen KI-Verfahren forscht, kann die Förderrichtlinie Digitalisierung im Bayerischen Verbundforschungsprogramm (BayVFP) nutzen. Laut der Leistungsbeschreibung im Bayerischen Behördenportal fördert der Freistaat Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Digitalisierung und IKT. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und freie Berufe mit Sitz oder Niederlassung in Bayern sowie Forschungseinrichtungen und Hochschulen. KMU werden bevorzugt.

Drei Voraussetzungen sollten Sie kennen:

  1. Verbund: Die Vorhaben müssen als Verbundprojekte laufen, also mit mindestens einem Partner, etwa einer Hochschule oder einem anderen Unternehmen.
  2. Risiko und Innovation: Das Vorhaben braucht ein erhebliches technisches und wirtschaftliches Risiko und einen hohen Innovationsgehalt. Eine KI-Software einzuführen, die es schon gibt, reicht nicht.
  3. Förderquote: Die Beihilfeintensität beträgt bis zu 50 Prozent bei industrieller Forschung und bis zu 25 Prozent bei experimenteller Entwicklung.

Dieser Weg eignet sich vor allem für Ingenieurbüros, technologiestarke Hersteller und Unternehmen, die mit einer Hochschule ein eigenes Verfahren entwickeln wollen. Zum Beispiel für eine Verkehrsplanung, die mit KI-Prognosen arbeitet. Rechnen Sie mit einem deutlich höheren Aufwand für den Antrag als beim Digitalbonus.

Programme des Bundes als Ergänzung

Neben den bayerischen Programmen gibt es Förderung vom Bund. In der Förderung des Bundesforschungsministeriums für KI-Projekte von KMU wurden in der Regel bis zu 50 Prozent der Projektkosten übernommen. KI-Start-ups konnten unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 75 Prozent bekommen, höchstens 100.000 € pro Jahr. Bestimmte Bereiche waren ausgeschlossen: Medizin, Personal, Marketing, Kundenbetreuung, IT-Sicherheit und vorausschauende Wartung.

Die Programme des Bundes ändern sich häufig, daher lohnt sich vor jedem Antrag ein Blick auf die aktuellen Ausschreibungen. Einen Überblick über Programme, die über Bayern hinaus gelten, finden Sie in unserem Beitrag KI-Förderung in Deutschland.

So beantragen Sie den Digitalbonus Schritt für Schritt

Der Digitalbonus ist für die meisten Leserinnen und Leser das wichtigste Programm, deshalb hier der Ablauf im Detail:

  1. Vorhaben festlegen. Beschreiben Sie, welcher Prozess sich wie verändern soll, etwa „Angebotserstellung von drei Tagen auf einen Tag“. Ein klares Ziel macht den Antrag stärker, besonders beim Plus.
  2. Angebote einholen. Holen Sie verbindliche Angebote externer Anbieter ein und trennen Sie darin Umsetzung, Software, Beratung und Schulung. Dann können Sie die 50-Prozent-Grenze für Beratung und Schulung prüfen.
  3. Noch nichts unterschreiben. Eine verbindliche Bestellung oder ein Auftrag gilt schon als Beginn des Vorhabens. Angebote einholen dürfen Sie, Aufträge vergeben noch nicht.
  4. ELSTER-Unternehmenskonto einrichten. Der Antrag läuft über ein Online-Formular mit ELSTER-Unternehmenskonto. Wenn Ihr Betrieb noch keines hat, planen Sie die Zeit für die Freischaltung ein.
  5. Antrag bei der Bezirksregierung stellen. Zuständig ist die Bezirksregierung des Bezirks, in dem Ihre Betriebsstätte liegt, also zum Beispiel Oberbayern, Schwaben oder Mittelfranken.
  6. Eingangsbestätigung abwarten. Erst wenn der Eingang Ihres Antrags bestätigt ist, dürfen Sie anfangen. Das ist noch keine Bewilligung: Wer vor dem Bescheid beginnt, trägt das Risiko einer Ablehnung selbst.
  7. Umsetzen und belegen. Bewahren Sie Rechnungen, Zahlungsnachweise und die Dokumentation sauber auf. Sie brauchen sie für den Verwendungsnachweis.

Fehler, die die Förderung kosten

Viele Anträge scheitern nicht am Projekt, sondern an Formfehlern. Diese begegnen uns am häufigsten:

  • Zu früh beauftragt. Der Vertrag mit dem Softwareanbieter ist schon unterschrieben, bevor der Antrag eingegangen ist. Das Projekt ist dann nicht mehr förderfähig, egal wie gut es ist.
  • Nur Schulung beantragt. Ein KI-Training ohne Umsetzung fördert der Digitalbonus nicht. Planen Sie die Schulung als Teil eines Projekts mit Umsetzung.
  • Standard-Lizenzen eingeplant. Ein normales Abo für einen KI-Chatbot oder Office-Software gilt schnell als Standardsoftware. Förderfähig wird es erst, wenn es in Ihre Prozesse eingebunden und angepasst wird.
  • Innovationsgehalt nicht begründet. Wer den Digitalbonus Plus will, muss zeigen, was an dem Vorhaben neu ist. Das Wort „KI“ allein reicht dafür nicht.
  • Falsches Programm. Eine echte Neuentwicklung über den Digitalbonus beantragen oder eine Softwareeinführung über die Forschungsförderung: Beides kostet Zeit und führt oft zur Ablehnung.
  • Datenschutz übersehen. KI-Projekte verarbeiten oft Kunden- oder Mitarbeiterdaten. Klären Sie früh, wo die Daten liegen und ob ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nötig ist. Bei Unsicherheit fragen Sie Ihre Datenschutzbeauftragte oder Ihren Datenschutzbeauftragten. Unser Beitrag zur Meeting-Zusammenfassung mit KI zeigt am Beispiel, worauf es rechtlich und technisch ankommt.

Unsere Sicht: erst der Anwendungsfall, dann der Förderantrag

In unseren Beratungen mit KMU in Bayern und im Saarland sehen wir immer wieder dasselbe Muster. Unternehmen fangen mit der Frage an, welche Förderung es gibt, und suchen danach ein passendes Projekt. Wir machen es andersherum. Zuerst schauen wir uns Ihre Prozesse an und suchen die Stelle, an der KI messbar Zeit oder Geld spart. Erst dann wählen wir das Programm, das dazu passt.

Dafür gibt es einen einfachen Grund: Ein Zuschuss von 7.500 € oder 30.000 € macht aus einem schwachen Projekt kein gutes. Ein klarer Anwendungsfall mit nachvollziehbarem Nutzen trägt sich dagegen auch ohne Förderung. Mit Förderung rechnet er sich nur schneller. Genau das wollen auch die Bezirksregierungen im Antrag lesen: ein konkretes Ziel, einen realistischen Plan und ein Team, das die Lösung danach auch nutzt.

Deshalb sind Schulungen für uns kein Zusatz, sondern Teil jedes Projekts. Die beste KI-Anwendung bringt nichts, wenn Ihr Team sie nach drei Wochen wieder liegen lässt. Der Digitalbonus kennt das ebenfalls: Schulung ist förderfähig, aber nur zusammen mit einer Umsetzung.

— Shaun

So unterstützen wir Sie bei KI und Förderung

Wir begleiten kleine und mittelständische Unternehmen von der ersten Idee bis zur funktionierenden KI-Anwendung. Unsere KI-Strategieberatung für KMU beginnt mit einer Analyse Ihrer Geschäftsprozesse und endet mit einem individuellen KI-Fahrplan. Wir suchen passende Förderprogramme und unterstützen Sie beim Antrag. Mit Workshops und Mitarbeitertrainings, die auf Ihre Branche zugeschnitten sind, sorgen wir dafür, dass Ihr Team die Lösung im Alltag auch nutzt. Unsere zertifizierten INQA-Coaches betreuen Sie persönlich.

Menter

Wenn Sie in kurzer Zeit herausfinden wollen, wo KI in Ihrem Betrieb den größten Hebel hat, ist unser KI-ROI-Tag ein guter Einstieg. Handwerksbetriebe finden auf unserer Seite zu KI im Handwerk Beispiele aus der Praxis. Und wenn Sie ein konkretes Vorhaben samt Förderung besprechen möchten, können Sie hier direkt einen Termin vereinbaren.

Häufige Fragen

Wird KI in Bayern überhaupt gefördert?

Ja. Die Richtlinie zum Digitalbonus nennt KI-Projekte ausdrücklich als mögliche Vorhaben mit besonderem Innovationsgehalt, die bis zu 30.000 € bekommen können. Dazu kommen KI-Transfer Plus, der KI-Innovationsbeschleuniger zum AI Act und die Forschungsförderung für Verbundprojekte. Welches Programm passt, hängt von Ihrer Unternehmensgröße und Ihrem Vorhaben ab.

Kann ich einen KI-Workshop für mein Team fördern lassen?

Über den Digitalbonus nur, wenn der Workshop Teil eines Projekts ist, in dem eine KI-Lösung tatsächlich eingeführt wird. Beratung und Schulung dürfen dabei höchstens 50 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben ausmachen. Ein reines Training ohne Umsetzung ist ausgeschlossen.

Ist der Innovationsgutschein oder der Digitalbonus besser für KI?

Das hängt vom Vorhaben ab. Wenn Sie eine KI-Lösung einführen und an Ihre Abläufe anpassen, passt in der Regel der Digitalbonus. Wenn Sie mit einem Forschungspartner etwas technisch Neues entwickeln, kommt eher der Innovationsgutschein in Frage. Dieselben Kosten dürfen nicht doppelt gefördert werden.

Wann darf ich mit dem KI-Projekt anfangen?

Erst wenn der Eingang Ihres Antrags bestätigt ist. Als Beginn gilt schon eine verbindliche Bestellung oder ein unterschriebener Dienstleistungsauftrag. Angebote einholen dürfen Sie vorher, unterschreiben sollten Sie noch nichts.

Bekomme ich bei KI-Transfer Plus Geld?

Nein. KI-Transfer Plus bietet neun Monate fachliche Begleitung durch die KI-Regionalzentren an bayerischen Hochschulen, aber keinen Zuschuss. Viele Unternehmen nutzen das Programm, um einen Anwendungsfall auszuarbeiten, den sie danach mit anderen Mitteln umsetzen.

Quellen

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